Energieerzeugung

So wird Energie erzeugt

Als alternative Energiequellen zählen unter anderen:

Solarenergie (Photovoltaik, Solarthermie), Windkraft, Wasserraft Erdwärme, Biogas

um die bekanntesten zu nennen.

 

ALTERNATIVE ENERGIEN IN EINER KURZBEWERTUNG

Hier ist eine Auflistung alternativer Energien, wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 sie in §3 neutral aufzählt und beschreibe sie jeweils mit einer – zugegebenermaßen: subjektiven – kurzen Einordnung und Bewertung.

Regenerative, d.h. erneuerbare alternative Energien

Photovoltaik

Momentan für uns die Nummer eins – die sauberste Form der alternativen Energie. Und regenerativ : Durch die Solareinstrahlung wird kein Energieträger (Gas, Öl) verbraucht, die Sonne steht als – nach unseren Maßstäben – unendliche Energiequelle zur Verfügung.
Die bei der Herstellung von Photovoltaikanlagen aufgewandte Energie wird, bei einer Lebensdauer der Photovoltaikanlage von mehreren Jahrzehnten, im Lauf von ca. 1,5 bis 2 Jahren eingeholt (“energetische Amortisation”).

Solarthermie

Steht so nicht im EEG, ist aber als Energiekollektor auf dem Dach der natürliche kleine Bruder der Photovoltaik. Wasser wird erwärmt, die Wärme wird verdichtet und ist im ganzen Haus in Heizung und Warmwasserspeicher nutzbar.
Meiner Meinung nach, macht der Einsatz von Solarthermie heute keinen Sinn mehr, da ich die Dachfläche besser für Photovoltaik nutzen kann. Hier habe ich den Vorteil, das ich wenn die Pufferspeicher voll sind, ich den erzeugten Strom immer noch für den Eigenverbrauch (Strom) nutzen kann. Eine Förderung kann auch hier in Anspruch genommen werden.

Windkraft

Die Windkraft ist ebenfalls sauber – allerdings kann sie nicht immer ohne Weiteres dort erzeugt werden, wo sie gebraucht wird.
Neben dem Landschaftsverbrauch, der Gefahr für Zugvögel und der Problematik des Aufbaus von Offshore-Windrädern im Meer zieht die Aufstellung in großen Windparks auch die Notwendigkeit großer Stromtrassen kreuz und quer durch Deutschland nach sich. Das macht die Windkraft wiederum teurer – und erneut zu einer Sache der großen Stromkonzerne, wohingegen die Photovoltaik dezentral in der Hand vieler unterschiedlicher Akteure ist – einzelner Bürger, Vermieter, Gewerbe, Betreibergesellschaften und anderen Akteuren.
Regenerativ ist die Windenergie fraglos – eine alternative Energie, leider, nicht an allen Orten.

Wasserkraft

Die Nutzung von Wasserkraft ist begrenzt – und mit Landschaftsverbrauch verbunden.
Dort, wo in Deutschland Wasserkraft genutzt werden kann, wird dies bereits weitgehend getan. Hier stößt der notwendige Ausbau der alternativen Energien an ein Kapazitätslimit.
Importe von Strom aus Wasserkraft, beispielsweise aus Norwegen, ziehen (wiederum neben dem Landschaftsverbrauch) erneut die Notwendigkeit der überdimensionierten Stromtrassen nach sich – die als konzentrierte Lebensadern unserer Zivilgesellschaft anfällig sind gegenüber Natur­kata­strophen oder Anschlägen.

Wärmepumpen

Diese erzeugen geothermische Energie aus tieferen Bodenschichten oder aus Luft/Wärmetauschern. In der Dimension von Hausanlagen bereits gern eingesetzt, wird die Wärme aus Grundwasser, dem Boden bis zu einer Tiefe von bis zu 200m oder der Luft genutzt.
Die Nutzung im Maßstab von Großkraftwerken, die gleichzeitig Geothermie fördern und über Ströme heißen Wassers auch Turbinen antreiben und damit Strom erzeugen, ist noch weitgehend umstritten. So haben Tiefenbohrungen schon Erdbeben von einer Stärke bis zu 3,0 auf der Richterskala ausgelöst und die Geothermie großen Stils in Verruf gebracht. Gegen Anlagen im Maßstab der Versorgung einzelner Häuser ist jedoch wohl wenig einzuwenden.